So machen Sie Ihr Notebook sicher.
Wenn Sie Sorge haben, dass Ihr Nachbar im Biergarten mit seinem Notebook über das gemeinsame WLAN auf Ihre Daten zugreift, sollten Sie einige Sicherheitseinstellungen vornehmen beziehungsweise überprüfen.
Nicht als Administrator anmelden.
Windows XP und 2000 sehen verschiedene Ebenen von Rechten vor. Nur »Administratoren« haben weitgehenden Zugriff auf alle Daten und Funktionen. Wählen Sie sich per WLAN ins Web ein, sollten Sie dies auf jeden Fall über ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Zugriffsrechten tun. Dies können Sie unter »Start/Systemsteuerung/ Benutzerkonten« einrichten. Stellen Sie dort die im Folgenden beschriebenen Punkte ein. |
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Freigaben abschalten.
Im Heimnetzwerk oder in Firmen ist es nützlich und sinnvoll, übers Netzwerk von anderen Rechnern auf freigegebene Laufwerke oder Verzeichnisse des eigenen Rechners zugreifen zu können. Doch an Hotspots ist das gefährlich. Schalten Sie also beim öffentlichen Surfen alle Freigaben aus. Oder legen Sie am besten gleich ein spezielles Benutzerkonto für Hotspot-Nutzung an, in dem keine Daten freigegeben sind. |
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Protokolle abschalten.
Deaktivieren Sie alle Netzwerk-Protokolle, die Sie nicht unbedingt brauchen. Wenn per WLAN nur gesurft wird, können Sie zum Beispiel das Microsoft-Netzwerk-Protokoll für Ihre WLAN-Karte abschalten. Wer seine WLAN-Karte nicht für Netzwerk-Zugriffe zu Hause oder in der Firma nutzt, sollte auch die »Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke« für diese Netzwerk-Karte deaktivieren. |
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Freigaben restriktiv handhaben.
Auch bei WLAN-Nutzung zu Hause oder in der Firma sollten Sie Netzwerk-Freigaben nur zurückhaltend einrichten. Geben Sie nie ganze Laufwerke für gemeinsame Nutzung frei, sondern immer nur einzelne Verzeichnisse – am besten nur einen Ordner zum Datenaustausch. Vergeben Sie Passwörter, die nicht leicht zu erraten sind. Berechtigungen (Nur Lesen, Lesen und Schreiben, Vollzugriff) so restriktiv wie möglich einstellen! |
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Firewall einschalten.
Windows XP bietet in den »Eigenschaften der Drahtlosen Netzwerkverbindung« auf der Registerkarte »Erweitert« die Funktion »Internetverbindungsfirewall«. Sie sperrt Netzwerk-Zugriffe aus dem öffentlichen Internet auf Ihren Computer und sollte deshalb sowohl beim Festnetz-Surfen als auch erst recht bei Internet-Nutzung über WLAN-Hotspots auf jeden Fall eingeschaltet sein. |
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Freigaben verstecken.
Unverzichtbare Freigaben können Sie unter Windows zumindest verstecken. Dazu hängen Sie an den Freigabenamen ein Dollarzeichen an. Solche versteckten Freigaben werden auf anderen Netzwerk-PCs nicht mehr im Windows-Explorer angezeigt. Um auf versteckte Freigaben dennoch zuzugreifen, geben Sie in der Adressenzeile des Explorers einfach »\\ « ein, gefolgt vom Freigabenamen – etwa »\\Notebook\Daten$«.
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